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In diesem Glossar findest Du Begriffe und Erklärungen rund ums Thema E-Mail.
Inhaltsverzeichnis |
A
Autoreply ist eine aus dem Englischen entlehnte Bezeichnung für eine E-Mail, die automatisch (auto) als Antwort (engl.: reply) auf ein Ereignis (in der Regel eine eingehende E-Mail) versendet wird. Der Mechanismus, der ein solches Autoreply erzeugt, wird als Autoresponder bezeichnet und ist eine Sonderform eines Mail-Robots.
Ein Benutzerkonto oder kurz Nutzerkonto (engl. user account) ist eine Zugangsberechtigung zu einem zugangsbeschränkten IT-System. Üblicherweise muss ein Anwender sich beim Login mit Benutzername und Kennwort authentisieren.
Authentifizierung (gr. αυθεντικός authentikós „echt“, „Anführer“; Stammform verbunden mit lat. facere = machen) ist der Nachweis (Verifizierung) einer behaupteten Eigenschaft einer Partei, die beispielsweise ein Mensch, ein Gerät, ein Dokument oder eine Information sein kann, und die dabei durch ihren Beitrag ihre Authentisierung durchführt.
Als Anlage oder Anhang bezeichnet man auch die einem Akt beigefügten Schriftstücke, die zusammen die Akte bilden. In dieser Bedeutung findet es sich auch bei E-Mails, als den in Textform übermittelten beigefügten, nicht RFC 2822,konformen Datenformaten.
Atmail ist eine kommerzielle Webmail-Software für Mailserver und Groupware des gleichnamigen Herstellers aus der Nähe von Brisbane an der australischen Sunshine Coast.
B
Webbrowser, oder allgemein auch Browser ([ˈbɹaʊ̯zɐ], engl. to browse ‚schmökern, umsehen‘, auch ‚abgrasen‘) sind spezielle Computerprogramme zur Darstellung von Webseiten im World Wide Web oder allgemein von Dokumenten und Daten.
C
CalDAV ist ein Vorhaben für ein Standard-Protokoll, das es ermöglicht, auf Kalenderdateien über WebDAV zuzugreifen.
Ein Computervirus (von lateinisch virus für „Gift“, „Schleim“; im Singular „das Computervirus“, alltagssprachlich auch „der Computervirus“, Plural „die Computerviren“) ist ein sich selbst verbreitendes Computerprogramm, welches sich in andere Computerprogramme einschleust und sich damit reproduziert.
ClamAV (Clam AntiVirus) ist ein unter der GNU General Public License stehender Virenscanner und Phishing-Filter, der häufig auf E-Mail-Systemen zur Ausfilterung von sogenannten Mailwürmern und Phishing-E-Mails zum Einsatz kommt.
Als Client (engl.: Kunde) wird ein Computer bezeichnet, der auf einen Server zugreift und so die Dienste des Servers in Anspruch nimmt.
D
siehe Anhang
E
Die (auch das) E-Mail [ˈiːmeɪl] (kurz Mail, von english: electronic mail: „elektronische Post“ oder „elektronischer Brief“), manchmal als E-Post oder E-Brief bezeichnet, ist eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene Nachricht.
E-Mail-Verschlüsselung wird verwendet, um vertrauliche Informationen so per E-Mail vom Absender zum Empfänger zu schicken, dass niemand außer Absender und Empfänger sonst Zugang zu diesen Informationen bekommt.
F
Freemail bezeichnet das Angebot einer E-Mail-Adresse zum Senden und zum Empfangen von E-Mails (elektronischen Briefen) zur kostenlosen Nutzung. Meist finanzieren sich solche Dienste von Freemail-Anbietern durch Werbung oder zusätzliche Funktionen, die gegen Gebühr gewährt werden.
G
Als Groupware bzw. Gruppen-Software (auch kollaborative Software) bezeichnet man eine Software zur Unterstützung der Zusammenarbeit in einer Gruppe über zeitliche und/oder räumliche Distanz hinweg.
H
Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP, dt. Hypertext-Übertragungsprotokoll) ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden.
HTTPS steht für HyperText Transfer Protocol Secure (HTTP, dt. sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll) und ist ein Verfahren, um Daten im World Wide Web abhörsicher zu übertragen.
I
iCalendar ist ein Standard zum Austausch von Kalenderinformationen.Mit Hilfe von iCalendar ist es möglich, Kalenderinformationen gemeinsam in mehreren Applikationen zu verwenden.
Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol. Das Anwendungsprotokoll erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails, die sich in einem Postfach auf einem Mailserver befinden.
J
siehe Spam
K
siehe Passwort
L
Als Login bzw. Log-in (von engl. (to) log in = „einloggen“, „anmelden“ , „[Benutzer-]Anmeldung“, auch: Sign-on/Signon, Log-on/Logon usw.) wird der Vorgang bezeichnet, sich in einem Computersystem bei einem speziellen Dienst anzumelden (einzuloggen). Gewöhnlich dient der Vorgang dazu, dem System mitzuteilen, dass man nun als Benutzer anwesend ist und eine Sitzung beginnt.
Als Benutzerabmeldung (engl. Logout auch Log-Out, Logoff, Log-Off, Sign-Off usw.) bezeichnet man den Vorgang, bei dem sich ein Benutzer von einem Computersystem abmeldet (neudeutsch auszuloggen).Gewöhnlich dient der Vorgang dazu, dem System mitzuteilen, dass sich ein legitimierter Benutzer eine Sitzung beendet.
M
Als Schadprogramm oder Malware [ˈmælwɛə] (Kofferwort aus engl. malicious, „bösartig“ und Software) bezeichnet man Computerprogramme, die entwickelt wurden, um vom Benutzer unerwünschte und ggf. schädliche Funktionen auszuführen.
siehe E-Mail
Multipurpose Internet Mail Extensions ist ein Kodierstandard, der die Struktur und den Aufbau von E-Mails und anderen Internetnachrichten festlegt.
N
Als Newsletter [ˈnuːzˌlɛtɚ] (engl. für ‚Mitteilungsblatt‘, ‚Verteilernachricht‘ oder ‚Infobrief‘) wird ein (meist elektronisches) Rundschreiben/-senden bezeichnet.
O
P
Ein Passwort (engl.: password), auch Passphrase, Kennwort, Schlüsselwort, Codewort (auch: Kodewort), Losung, Losungswort oder Parole (von ital.: la parola; deutsch: „das Wort“) genannt, dient zur Authentifizierung und eindeutigen Identifizierung.
Das Post Office Protocol (POP) ist ein Übertragungsprotokoll, über welches ein Client E-Mails von einem E-Mail-Server abholen kann.
Ein Port ist ein Teil einer Adresse, der Datensegmente einem Netzwerkprotokoll zuordnet. Dieses Konzept ist beispielsweise in TCP, UDP und SCTP vorgesehen, um Protokolle auf den höheren Schichten des OSI-Modells zu adressieren. Ein Port ist auch ein prozessspezifisches Softwarekonstrukt, das einen Kommunikationsendpunkt zur Verfügung stellt. Man kann sich einen Port also vorstellen wie eine Tür zwischen Rechner und Netzwerk.
Q
Der Begriff Quota (engl. für Anteil) bezeichnet unter anderem eine Beschränkung des auf einem Mehrbenutzercomputersystems zugewiesenen Festplattenspeicherplatz.
R
Reply
Der Begriff Reply (engl. für Antwort) gibt bei einer E-Mail eine Adresse an,an die eine Antwort geschickt werden kann.
Die Requests for Comments (kurz RFC; zu deutsch Bitte um Kommentare) sind eine Reihe von technischen und organisatorischen Dokumenten des RFC-Editors zum Internet (ursprünglich ARPANET), die am 7. April 1969 begonnen wurden.
S
siehe TLS
Als Spam oder Junk (englisch für ‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben.
Das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP, zu deutsch etwa Einfaches E-Mail-Sendeverfahren) ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in Computernetzen dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet.
Der Begriff Server (engl. für Diener) bezeichnet entweder eine Software (Programm) im Rahmen des Client-Server-Modells oder eine Hardware (Computer), auf der diese Software (Programm) im Rahmen dieses Konzepts abläuft.
Als Signatur wird der Textabschnitt am Ende von E-Mails,der in der Regel Angaben zum Absender enthält.
T
Transport Layer Security (TLS), weitläufiger bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (SSL), ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.
U
V
Eine vCard ist eine „elektronische Visitenkarte“, die ein Benutzer mit einem Mausklick direkt in das Adressbuch seines E-Mail-Programms oder PIMs übernehmen kann.
siehe E-Mail Verschlüsselung
siehe Computervirus
W
Das Wireless Application Protocol (WAP) bezeichnet eine Sammlung von Techniken und Protokollen, deren Zielsetzung es ist, Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten im Mobilfunk sowie für die kleinen Displays der Mobiltelefone verfügbar zu machen.
WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen.
Als Webmail werden Dienste im World Wide Web bezeichnet, die die Verwaltung von E-Mails mit einem Webbrowser ermöglichen. Standardmäßig sind ein Adressbuch und Dateiverzeichnis integriert. Immer mehr Webmail-Anwendungen bieten Groupware-Funktionalitäten an.
X
Der W3C-Standard Extensible HyperText Markup Language (erweiterbare HTML; Abkürzung: XHTML) ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung und semantischen Auszeichnung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten.
Y
Z
Ein Digitales Zertifikat (auch Zertifikat oder Public-Key-Zertifikat) sind strukturierte Daten, die den Eigentümer sowie weitere Eigenschaften eines öffentlichen Schlüssels bestätigen. Durch ein digitales Zertifikat können Nutzer eines asymmetrischen Kryptosystems den öffentlichen Schlüssel einer Identität (z. B. einer Person, einer Organisation oder einem IT-System) zuordnen und seinen Geltungsbereich bestimmen. Damit ermöglichen digitale Zertifikate den Schutz der Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität von Daten durch die korrekte Anwendung der öffentlichen Schlüssel.